Logo des Zentrums für Psychoonkologie und Psychiatrie Solothurn

Dr. med. Christiane Jenemann M.A.
Fachärztin für Psychiatrie
und Psychotherapie FMH

Lic. phil. Marianne Spycher

Christine Friedli


Barfüssergasse 2
4500 Solothurn

Telefon 032/525 70 60

ZePP@hin.ch

 

Unser Angebot

Psy­choon­ko­lo­gie

Die Dia­gno­se Krebs stellt das Le­ben auf den Kopf. Dies be­trifft die er­krank­te Per­son, aber auch das fa­mi­liä­re Um­feld, den Part­ner/die Part­ne­rin.

Wor­in wir Sie und Ihre An­ge­hö­ri­ge u.a. un­ter­stüt­zen kön­nen

  • Im prak­ti­schen Um­gang mit der Er­kran­kung im All­tag, u.a. im Hin­blick auf die Kom­mu­ni­ka­ti­on über die Er­kran­kung in­ner­halb Ih­res per­sön­li­chen Um­fel­des oder dem Um­gang mit kör­per­li­chen Ver­än­de­run­gen.
  • In der Aus­ein­an­der­set­zung mit ei­ner ver­än­der­ten Rol­le in Fa­mi­lie und Be­ruf
  • Ent­wick­lung von Stra­te­gi­en im Um­gang mit kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen auf­grund von Er­kran­kung oder Ne­ben­wir­kun­gen der The­ra­pi­en (z.B. Mü­dig­keit/»Fa­ti­gue«, Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen)
  • Hil­fe­stel­lung bei Ent­schei­dungs­fin­dun­gen
  • Bei der Re­fle­xi­on von Le­bens­the­men und exis­ten­ti­el­len Fra­gen
  • Lin­de­rung von psy­chi­schen Ver­än­de­run­gen wie De­pres­si­vi­tät und Ängs­ten (incl. Me­di­ka­men­tö­se The­ra­pi­en)
  • Bei der Rück­kehr in den All­tag nach The­ra­pie­ab­schluss

Um Sie als Pa­ti­ent oder An­ge­hö­ri­ger in die­ser Si­tua­ti­on ge­mäss Ih­ren Be­dürf­nis­sen zu be­glei­ten, bie­ten wir Un­ter­stüt­zung in Form von Be­ra­tungs­ge­sprä­chen im Ein­zel-, Paar- oder Fa­mi­li­en­set­ting, Grup­pen­the­ra­pi­en so­wie län­ger­fris­ti­ge Be­glei­tun­gen und Psy­cho­the­ra­pi­en an.

»Ich habe er­lebt, wie wich­tig es ist, den Ge­schock­ten und aus der Bahn ge­wor­fe­nen zu­rück ins Le­ben zu be­glei­ten, ihn in sei­ner Au­to­no­mie als Er­krank­ter zu stär­ken, sich zu be­mü­hen, sei­ne Zwei­fel zu ver­ste­hen, ihm zu hel­fen, sei­ne Ängs­te aus­zu­spre­chen und die­se – in wel­cher Form auch im­mer – zu mo­del­lie­ren. Die Er­kran­kung vor sich zu stel­len, sie und sich selbst von aus­sen zu be­trach­ten – die­ser ganz­heit­li­che Blick ist wich­tig und hilf­reich.«
Chris­toph Schlin­gen­sief, 2008 an Lun­gen­krebs er­krankt
(Film-, Thea­ter- und Opern­re­gis­seur, Ak­ti­ons- und In­stal­la­ti­ons­künst­ler)

 

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Pal­lia­ti­ve Care

Fälsch­li­cher­wei­se wird mit dem Wort »Pal­lia­ti­ve Care« meist aus­schliess­lich Ster­be­be­glei­tung ver­bun­den. Doch sie um­fasst weit mehr als das. Pal­lia­tiv lei­tet sich von dem la­tei­ni­schen Wort pal­li­um = Man­tel ab. Wört­lich heisst pal­lia­tiv in die­sem Sin­ne um­hül­lend. Care ist Eng­lisch und meint hier die Sor­ge um eine Per­son.

Im Zen­trum der Pal­lia­ti­ve Care ste­hen Men­schen, die an ei­ner
le­bens­be­droh­li­chen und/oder chro­nisch fort­schrei­ten­den Er­kran­kung lei­den, die nicht mehr ge­heilt wer­den kann. Der best­mög­li­che Er­halt der Le­bens­qua­li­tät ist da­bei das wich­tigs­te An­lie­gen, wozu die Un­ter­stüt­zung bei psy­chi­schen Be­las­tun­gen und exis­ten­ti­el­len Fra­gen bei­tra­gen kann. An­ge­hö­ri­ge kön­nen in glei­cher Wei­se Un­ter­stüt­zung in An­spruch neh­men.

Wir bie­ten u.a. die Wür­de­zen­trier­te The­ra­pie an, die Ih­nen er­mög­licht, auf wich­ti­ge Er­eig­nis­se im Le­ben zu­rück­zu­schau­en und über da­mit ver­bun­de­ne Er­fah­run­gen, Er­in­ne­run­gen und Wün­sche zu spre­chen. Aus die­sen Ge­sprä­chen ent­steht ein Do­ku­ment, mit dem Sie na­he­ste­hen­de Per­so­nen in be­son­de­rer Wei­se an Ih­rer Le­bens­ge­schich­te teil­ha­ben las­sen und Wün­sche und Hoff­nun­gen für sie auf­schrei­ben kön­nen. Ger­ne ge­ben wir Ih­nen nä­he­re In­for­ma­tio­nen dazu.

Wir be­glei­ten Sie in Zei­ten der Trau­er und des Ab­schieds.

»Du zählst, weil Du du bist. Und du wirst bis zum letz­ten Au­gen­blick dei­nes Le­bens eine Be­deu­tung ha­ben.«
Ci­ce­ly Saun­ders, Pio­nie­rin der Pal­lia­ti­ve Care

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Psy­cho­kar­dio­lo­gie

Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en zei­gen, dass Herz-Kreis­lauf­er­kran­kun­gen mit zahl­rei­chen psy­chi­schen und so­zia­len Fak­to­ren ver­knüpft sind. Die Psy­cho­kar­dio­lo­gie be­schäf­tigt sich mit die­sem Zu­sam­men­spiel zwi­schen kör­per­li­chen und psy­chi­schen As­pek­ten von Herz­er­kran­kun­gen.

Un­se­re the­ra­peu­ti­sche Un­ter­stüt­zung be­inhal­tet u.a. fol­gen­de As­pek­te:

  • Be­hand­lung von Angst und De­pres­sio­nen nach ei­nem Herz­in­farkt (ggf. incl. me­di­ka­men­tö­ser The­ra­pie)
  • Um­gang mit Blut­hoch­druck
  • Hil­fe bei der Ver­ar­bei­tung von trau­ma­ti­schen Er­leb­nis­sen wie Wie­der­be­le­bung, Auf­ent­halt auf der In­ten­siv­sta­ti­on oder lan­gen Ope­ra­tio­nen
  • Ängs­te nach der Im­plan­ta­ti­on ei­nes De­fi­bril­la­tors, Um­gang mit Herz­rhyth­mus­stö­run­gen

Die Zu­sam­men­ar­beit mit Ih­rem be­han­deln­den Kar­dio­lo­gen und Haus­arzt ist ein wich­ti­ger As­pekt in der ganz­heit­li­chen Be­hand­lung von Herz­er­kran­kun­gen.

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Trans­plan­ta­ti­ons­psy­cho­lo­gie

Eine Trans­plan­ta­ti­on ist für die Be­trof­fe­nen und ihr so­zia­les Um­feld mit gros­sen Be­las­tun­gen ver­bun­den. Wir un­ter­stüt­zen Sie und Per­so­nen, die Ih­nen na­he­ste­hen, vor und nach ei­ner Trans­plan­ta­ti­on.

Un­se­re Un­ter­stüt­zung, die in ei­nem Ein­zel­ge­spräch oder in ei­ner län­ger­fris­ti­gen Be­glei­tung er­fol­gen kann, um­fasst u.a. fol­gen­de The­men:

  • Um­gang mit zu­neh­men­den Ein­schrän­kun­gen im All­tag und kör­per­li­chen Ver­än­de­run­gen wäh­rend der War­te­zeit auf ein Or­gan
  • Rol­len­fin­dung im be­ruf­li­chen und so­zia­len Um­feld
  • Ak­zep­tanz und In­te­gra­ti­on des Spen­der­or­gans
  • Aus­ein­an­der­set­zung mit der Trans­plan­ta­ti­on
  • Be­hand­lung von psy­chi­schen Er­kran­kun­gen, z.B. Angst­stö­run­gen,
  • De­pres­sio­nen und Trau­ma­fol­ge­stö­run­gen
  • Kri­sen­in­ter­ven­ti­on
  • Hil­fe bei der Ent­schei­dungs­fin­dung
  • Angst vor Or­gan­ab­stos­sung
  • Fra­gen im Be­reich der Le­bend­spen­de

Eine gute in­ter­dis­zi­pli­nä­re Zu­sam­men­ar­beit mit dem me­di­zi­ni­schen Be­hand­lungs­team ist uns ein An­lie­gen.

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Psy­cho­the­ra­pie

Durch eine Psy­cho­the­ra­pie kön­nen be­las­ten­de Sym­pto­me, z.B. im Rah­men von Angst­stö­run­gen oder De­pres­sio­nen ver­min­dert wer­den. Auch ein­ge­fah­re­ne Ver­hal­tens­mus­ter, die die Be­zie­hung mit an­de­ren Per­so­nen er­schwe­ren, kön­nen re­flek­tiert und be­ar­bei­tet wer­den. Die An­pas­sung an ver­än­der­te Le­bens­um­stän­de oder die Rückerlan­gung von Sta­bi­li­tät nach trau­ma­ti­schen Er­leb­nis­sen kön­nen durch eine Psy­cho­the­ra­pie un­ter­stützt wer­den. Ziel ist die Stär­kung und Ent­fal­tung der ei­ge­nen Per­sön­lich­keit und För­de­rung der in­di­vi­du­el­len Kom­pe­ten­zen.

In der Psy­cho­the­ra­pie er­folgt im Rah­men von the­ra­peu­ti­schen Ge­sprä­chen eine ver­tief­te Aus­ein­an­der­set­zung mit den vor­han­de­nen Be­schwer­den. Dies er­for­dert eine ver­trau­ens­vol­le Zu­sam­men­ar­beit und die Be­reit­schaft, sich mit der ei­ge­nen Per­sön­lich­keit aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Un­ser Zen­trum ar­bei­tet vor al­lem ver­hal­tens­the­ra­peu­tisch und sys­te­misch, wo­bei ver­schie­de­ne wis­sen­schaft­lich ba­sier­te The­ra­pie­me­tho­den mit ein­flies­sen.

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Ver­si­che­rungs­me­di­zin

Dr. med. Chris­tia­ne Je­ne­mann M.A. ist zer­ti­fi­zier­te Gut­ach­te­rin und be­sitzt dar­über hin­aus wei­te­re ver­si­che­rungs­me­di­zi­ni­sche Wei­ter­bil­dun­gen.

Sie ist An­sprech­per­son für das Er­stel­len von IV- Gut­ach­ten oder Tag­geld­gut­ach­ten. Auf­trä­ge für Par­tei­gut­ach­ten wer­den nicht an­ge­nom­men.

Bei Fra­gen zum ver­si­che­rungs­me­di­zi­ni­schen An­ge­bot wen­den Sie sich bit­te an
chr​isti​ane.​jenemann-​ZePP@​hin.​ch